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queerfilm festival Bremen
das schwul-lesbisch-trans* Filmfestival in Bremen

RAFIKI

filmstrip rafiki

Sonntag, 20:30

Kenia | 2018 | Regie: Wanuri Kahiu
mit Samantha Mugatsia, Sheila Munyiva | 82 Min.
Englisch und Swahili mit deutschen Untertiteln


„Good Kenyan girls become good Kenyan wives“ – dieser Satz des fanatisch-homofeindlichen Predigers der örtlichen Kirche zeichnet den Lebensweg, der eigentlich für Kena und Ziki, Kinder zweier rivalisierender Lokalpolitiker* innen, von Gesellschaft und Familie vorbestimmt ist. Doch Kena und Ziki verlieben sich ineinander. Ihre Liebe wächst im Geheimen, sie inspirieren sich gegenseitig und träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Aber Verrat und Gewalt zwingen sie, sich zwischen Glücklichsein  und Sicherheit zu entscheiden.

Mit viel Farbe, unerwartet, einfühlsam und gleichzeitig politisch holt der Film dabei die Vorstellung von vermeintlich „dem afrikanischen Film“ aus der europäischen Erwartungsschublade. Rafiki bedeutet in Swahili „Freund*in“ und bezeichnet in Kenia auch eine gleichgeschlechtliche Beziehung. Der Film, der unter großen Risiken für alle Beteiligten entstand, wurde in seinem Entstehungsland sofort verboten, denn Homosexualität ist dort strafbar und wird mit bis zu 14 Jahren Haft geahndet.



Source-Info:
Edition Salzgeber
Jürgen Pohl
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