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queerfilm festival Bremen
das schwul-lesbisch-trans* Filmfestival in Bremen

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DYKES, CAMERA , ACTION !

filmstrip dykes camer action

JUBILÄUMSSPECIAL
Sonntag, 15:00

USA | 2018 | Regie: Caroline Berler | 58 Min.
Englisch mit deutschen Untertiteln
– mit Gast –

 

Das 25-Jahre queerfilm Festival Jubiläumsspecial am Sonntagnachmittag – in einem festlichen Rahmen wollen wir das Jubiläum begießen. Mit einen gemeinsamen Rückblick auf Film- und Festivalgeschichte von und mit Christine Rüffert – und einer  Überraschung!

Der Film: „Als ich in den späten 90ern in Texas aufwuchs, kannte ich keine offen homosexuellen Personen in meiner Gemeinde, also habe ich mich im Kino nach Vorbildern umgesehen.“ Ganz so wie es Caroline Berler, der Regisseurin von DYKES, CAMERA, ACTION! damals ging, ist die Situation heutzutage zum Glück nicht mehr; homosexuelle Sichtbarkeit nimmt immer mehr zu.

Wie sie sich mit Filmen identifizieren, ihre Identität in Filmen ausgedrückt und das Genre beeinflusst haben, erfahren wir in dieser Dokumentation von verschiedenen Filmemacherinnen, Kritikerinnen und vielen anderen Frauen*. In diesem Kontext wird betont, welche Rolle Medien bei der Darstellung von Sexualität und Geschlecht spielen, und unterstrichen,  welche Macht Filme haben, um unsere Wahrnehmung voneinander zu beeinflussen. Freut euch auf eine Reise durch die letzten Jahrzehnte lesbischer Filmgeschichte von den experimentellen Filmen der 1970er Jahre bis heute.



Source-Info:
The Film Collaborative
Jeffrey Fabian Winter
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THEY

filmstrip they

Sonntag, 18:00

USA/Katar | 2017 | Regie: Anahita Ghazvinizadeh
mit Rhys Fehrenbacher, Koohyar Hosseini, Nicole Coffineau | 80 Min.
Englisch mit deutschen Untertiteln


Noch blockieren Hormone das Eintreten der Pubertät und verhindern das Verändern des eigenen Körpers hin zu einem Geschlecht, das J nicht unbedingt möchte. Doch aus medizinischen Gründen muss sich J entscheiden: für oder gegen die  hormonelle Transition.

Im Elternhaus in einem Vorort Chicagos bekommt J Unterstützung von Jʼs erwachsenem Geschwister und dessen Partner*in aus dem Iran. Auch die beiden stehen vor großen Entscheidungen: Umziehen oder bleiben? Welcher Job ist gut? USA oder Iran?

Die Geschlechterrollen der beiden und Jʼs Kindheit subtil reflektierend, wird in ruhigen Bildern Jʼs Entscheidungsprozess festgehalten, denn J kann nicht für immer Kind bleiben. Ein Film über das Erwachsenwerden, über Selbstbestimmung und Eigenverantwortung, über Grenzen der Geschlechter, der Sprachen und Länder sowie über deren Verschwimmen, Aufbrechen und Zusammenkommen. Ein Film, in dem wenig geschieht und doch viel passiert.



Source-Info:
Luxbox Films
Valentin Carré
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RAFIKI

filmstrip rafiki

Sonntag, 20:30

Kenia | 2018 | Regie: Wanuri Kahiu
mit Samantha Mugatsia, Sheila Munyiva | 82 Min.
Englisch und Swahili mit deutschen Untertiteln


„Good Kenyan girls become good Kenyan wives“ – dieser Satz des fanatisch-homofeindlichen Predigers der örtlichen Kirche zeichnet den Lebensweg, der eigentlich für Kena und Ziki, Kinder zweier rivalisierender Lokalpolitiker* innen, von Gesellschaft und Familie vorbestimmt ist. Doch Kena und Ziki verlieben sich ineinander. Ihre Liebe wächst im Geheimen, sie inspirieren sich gegenseitig und träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Aber Verrat und Gewalt zwingen sie, sich zwischen Glücklichsein  und Sicherheit zu entscheiden.

Mit viel Farbe, unerwartet, einfühlsam und gleichzeitig politisch holt der Film dabei die Vorstellung von vermeintlich „dem afrikanischen Film“ aus der europäischen Erwartungsschublade. Rafiki bedeutet in Swahili „Freund*in“ und bezeichnet in Kenia auch eine gleichgeschlechtliche Beziehung. Der Film, der unter großen Risiken für alle Beteiligten entstand, wurde in seinem Entstehungsland sofort verboten, denn Homosexualität ist dort strafbar und wird mit bis zu 14 Jahren Haft geahndet.



Source-Info:
Edition Salzgeber
Jürgen Pohl
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