queerfilm festival Bremen

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das schwul-lesbisch-trans* Filmfestival in Bremen

Ulrike Ottinger - Die Nomadin vom See

Mi. 10.10.2012, 20:00 Uhr - City 2

Ulrike Ottinger

Deutschland | 2012 | Regie: Brigitte Kramer | mit Ulrike Ottinger, Ingvild
Goetz, Irm Hermann | 86 Min.

Ulrike Ottinger zählt zu den wichtigsten lesbischen Regisseurinnen in Deutschland und ist eine der Vorreiterinnen des queer cinema. 2012 wurde sie dafür auf der Berlinale mit dem Spezial-Teddy für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

1942 in Konstanz geboren, wächst Ulrike Ottinger in einem offenen und künstlerisch geprägten Elternhaus auf. Mit zwanzig geht sie nach Paris, um an der Sorbonne Kunst zu studieren. Nach ihrem Studium kehrt sie zunächst zurück an den Bodensee und gründet dort den legendären »filmclub visuell«. Außerdem eröffnet sie eine Galerie für moderne Kunst. 1973 entdeckt sie durch ein Filmprojekt ihre Liebe zu Berlin, wo sie bis heute lebt und arbeitet.

In ihren meist sehr avantgardistisch anmutenden Filmen setzt sich Ulrike Ottinger immer wieder mit Geschlechterrollen auseinander. Mit großer Spielfreude und Ironie probiert sie neue gesellschaftliche Lebensmodelle aus. Und sie bricht mit dem traditionellen Kino, das nur die Vereinbarkeit von Beruf und Familie als gängiges Frauenthema kennt und den Inhalt über die Form setzt.

Mit »Ulrike Ottinger – Die Nomadin vom See« hat die Dokumentarfilmerin Brigitte Kramer eine umfassende Werkschau zusammengetragen, die einen tiefen Einblick in das Leben und Schaffen der Künstlerin ermöglicht.  

 

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